Katholische Pfarrei Plön

St. Antonius  -  Christus Erlöser  -  St. Bonifatius

St. Bonifatius, Lütjenburg

Gottesdienste

Sonntag

 

Mittwoch

 

 

 

Beichtgelegenheit

09:00 Uhr   •   Eucharistiefeier

 

18:00 Uhr   •   Rosenkranzgebet

 

18:30 Uhr   •   Eucharistiefeier

 

Nach Absprache. Bitte in der Sakristei melden.

Kurze Geschichte der St. Bonifatius Gemeinde in Lütjenburg

Die katholische Seelsorge in Lütjenburg begann nicht erst mit dem Bau der St. Bonifatius - Kirche, sondern schon im Mai 1945 kurz nach Kriegsende. Zum ersten katholischen Gottesdienst nach der Reformation in der 850 Jahre alten evangelischen St. Michaelis – Kirche kamen über 600 Soldaten. (Ganz Ostholstein war nach dem zweiten Weltkrieg praktisch ein großes „Kriegsgefangenenlager“). Zu anderen Gottesdiensten , die auch im Freien stattfanden, kamen über 1000 Gläubige.

 

Für die katholischen Christen gab es kein eigenes Gotteshaus, aber die Zusammenarbeit zwischen den evangelischen und katholischen Geistlichen war sehr gut. So konnten Gottesdienste in den evangelischen Kirchen gehalten werden. Nach Aufhebung des Sperrgebietes, praktisch eines großen Kriegsgefangenenlagers in Ostholstein - strömten immer mehr Flüchtlinge in dieses Gebiet. So wurde schon 1946 eine Seelsorgestelle in Lütjenburg eingerichtet. Die katholischen Gottesdienste fanden zum Teil in den evangelischen Kirchen von Giekau und Lütjenburg statt.

 

Damals gehörten zum Seelsorgebezirk Lütjenburg das Stadtgebiet selbst und 30 Dörfer in der Umgebung. Die Gläubigen dieses Bezirks stammten aus allen Gegenden und Diözesen Deutschlands: Ausgebombte aus Kiel und dem Rheinland, Flüchtlinge aus Ost- und Westpreußen, aus Berlin, aus Tschechien, Pommern, Sachsen und Thüringen.

 

Infolge der Umsiedlung und des Wegzuges vieler Flüchtlinge z. B. ins Ruhrgebiet, in dem Arbeitskräfte gesucht wurden, zählte die Seelsorgestelle in  Lütjenburg 1950 noch 460 „Seelen“. Der Begriff “Kapellenbau in Lütjenburg“ tauchte zum ersten Mal im Mai 1955 in einem Schreiben des damaligen Pfarrers an den Bonifatiusverein in Osnabrück auf. Es wurde darauf hingewiesen, dass von der Stadt Lütjenburg ein Bauplatz für die Errichtung eines „Kirchleins“ angeboten worden war. Als weitere Begründung wurde angeführt, dass die Zahl der Kirchenbesucher an „gewöhnlichen“ Sonntagen zwischen 80 und 90 liege, man aber bedenken müsse, dass in den Sommermonaten zahlreiche Urlauber aus dem Ruhrgebiet und Süddeutschland ihre Ferien hier verbringen würden. Außerdem wurde noch betont, dass Lütjenburg als Garnisonstadt vorgesehen sei.

 

Diese Gründe wurden anerkannt und bald begannen die Planungen für den Kirchbau. Die endgültige schriftliche Genehmigung zur Ausführung des Kirchenbaus wurde im März 1957 erteilt. Die offizielle Weihe der Kirche fand schließlich am 6. Dezember 1958 statt.

Da die Kirche besonders in den Sommermonaten wegen der Urlauber zu klein war, wurde 1988 eine Erweiterung mit zusätzlichen Gruppenräumen angebaut.

Katholische Kirche   •   St. Bonifatius   •   Amakermarkt 10   •   24321 Lütjenburg

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